25.10.2011, 12:51 Uhr
Zuspruch: Joachim Löw (rechts) lobt unter anderem die Entwicklung von Mesut Özil. (Quelle: imago)
Die Bilanz ist makellos. Mit zehn Siegen aus zehn Spielen hat sich die Nationalmannschaft souverän für die EM 2012 qualifiziert. Joachim Löw will sich mit den guten Leistungen seines Teams aber nicht zufrieden geben und hat siebeneinhalb Monate vor Beginn der Europameisterschaft den Stillstand zum Rückschritt erklärt. "Wir müssen in allen Bereichen noch besser werden. Wir dürfen nicht in einem Zustand der Zufriedenheit leben", sagte der Bundestrainer bei einer Podiumsdiskussion über den deutschen Nachwuchs in der Freiburger Fußballschule.
Löw setzt bei der Umsetzung seiner Ziel vor allem auf die Intelligenz seiner Schützlinge. "Die Entwicklung im Kopf halte ich für wichtiger denn je. Intelligente Spieler sind aufnahmefähiger und umsetzungsfähiger", erklärte der 51-Jährige.
Löw lobte in diesem Zusammenhang die Nachwuchsarbeit der Klubs. Der Bundestrainer machte jedoch gleichzeitig klar, dass dies allein nicht zum Titelgewinn führen werde. "Wir haben viel mehr Talente als vor einigen Jahren. Die hervorragende Arbeit, die die Vereine in den Leistungszentren leisten, hat sich ausgezahlt. Die jungen Spieler sind viel besser ausgebildet. Aber wenn man Titel auf höchster Ebene gewinnen will, spielen noch andere Faktoren eine wichtige Rolle", sagte er.
"Wir haben wieder Weltklasse-Spieler in Deutschland. Aber wir haben nicht Talente ohne Ende. Auch ich habe Probleme auf der ein oder anderen Position - auch wenn meine Ansprüche vielleicht ziemlich hoch sind", meinte Löw.
Die Ansprüche des Bundestrainers hinsichtlich des Charakters junger Spieler sind ebenfalls hoch. Nach Ansicht Löws werden dies Ansprüche aber von vielen seiner Schützlinge erfüllt. "Wenn man sich in der Spitze behaupten will, ist die Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig. Das sehe ich bei denen, die in die Elite nach oben kommen", sagte Löw und fügte an: "Ein Mesut Özil, ein Mario Götze, ein Mats Hummels, ein Holger Badstuber - und wie sie alle heißen - sind von ihrer Persönlichkeit her schon sehr reif in jungen Jahren. Da hatte ich vor ein paar Jahren noch ein anderes Bild."
Der Bundestrainer stellte aber nicht nur den Jungprofis, sondern auch den jungen Trainern ein gutes Zeugnis aus. "Ich hatte in meiner Profikarriere das Pech, dass ich Trainer hatte, die mir in meiner Weiterentwicklung geschadet haben. Heutzutage sind die Trainer viel besser geworden", erklärte der ehemalige Profi.
Die DFB-Elf quartiert sich im Dwor Oliwski in Danzig ein. t-online.de macht den Hotel-Check. zum Video
Quelle: sid
@Wille schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 15:41:49
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Badstuber
Gut das Sie kein Trainer sind, denn Ahnung von Fussball haben sie nicht viel.
Ein Badstuber hat eine Riesen Serie mit Bayern
hingelegt.
Ein Badstuber hat ein Sensationelles Kopfball und Stellungsspiel.
Badstuber ist der in der Spieleröffnung!!!
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Wille schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 15:16:43
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Löw
Was soll das Beispiel "Badstuber" denn schon wieder? Jeder objektiive Fußballinteressierte mit nur ein wenig Sachverstand
erkennt, dass Badstuber nicht mehr ist, als ein mittelmäßiger Zweitligaspieler. Nur der Bundes-Jogi sieht das anders.
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Hans schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 13:38:19
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Löw
Der " süße" Popoklatscher wird nie einen Titel holen.
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