16.11.2011, 14:01 Uhr
Alarm am Bosporus: Der Türkische Fußball-Verband (TFF) hat sich von Nationaltrainer Guus Hiddink getrennt. Der Vertrag sei in gegenseitigem Einvernehmen gelöst worden, teilte der TFF mit. Nach dem 0:3 in der ersten Begegnung hatten die Türken mit dem torlosen Remis in Zagreb die Teilnahme an der EM 2012 in Polen und der Ukraine verpasst. Der Niederländer Hiddink war seit August 2010 Nationaltrainer in der Türkei.
"Ich fahre erst mal nach Hause. Ich brauche eine Auszeit", sagte Hiddink noch in der Nacht nach dem 0:0 in Zagreb gegen Kroatien. Das Aus für ihn sei dennoch beschlossene Sache, berichteten türkische Medien übereinstimmend. Die Türkei sucht nun nach einem Retter, der das Land aus der Fußball-Tristesse holt.
"Das Kapitel Hiddink ist abgeschlossen", schrieb die Zeitung "Radikal". Denn der Niederländer habe auf der Trainerbank enttäuscht. Ausgestattet mit einem millionenschweren Vertrag sollte Hiddink den türkischen Fußball fit machen für die EM. Anschließend hätte er mit einer Teilnahme der Türkei an der WM 2014 sein Werk krönen sollen.
Stattdessen gab es immer wieder Pleiten, nach denen der Coach wiederholt ausgiebig die Stärke und das Geschick der Gegner lobte. Selbst gegen den kleinen Bruderstaat Aserbaidschan unter Trainer Berti Vogts musste die Türkei eine 0:1-Niederlage einstecken. Auch Vogts wird als einer der möglichen Kandidaten für die Hiddink-Nachfolge gehandelt.
Die türkischen Kommentatoren machen sich derweil vor allem für Abdullah Avci stark, den Trainer von Istanbul Büyüksehir Belediyespor. Er hat die noch junge Mannschaft in die Süper Lig geführt. Mindestens ebenso wichtig sind seine Erfolge in der Jugendarbeit. So wurde die türkische U-17-Nationalmannschaft mit Avci Europameister und Vierter der Weltmeisterschaft 2005.
Denn einige Kommentatoren meinen, an der Misere sei nicht nur Hiddink schuld. Schon er hatte die Erneuerung der türkischen Nationalmannschaft mit jungen Talenten als eine Hauptaufgabe genannt, dann aber doch vor allem auf bewährte Kräfte gesetzt. "Wenn ein Trainer vom Kaliber Guus Hiddinks hier keinen Erfolg hat, liegt es nicht nur am Trainer", schrieb Ibrahim Seten, Sportchef der Zeitung "Vatan". "Wir brauchen einen Mann, der ein neues System bringt."
Der 65-jährige Hiddink hatte seine Trainerkarriere 1982 mit Engagements in den Niederlanden bei De Graafschap und beim PSV Eindhoven begonnen. In seiner Laufbahn coachte er namhafte Klubs wie Real Madrid und den FC Chelsea, aber auch Nationalteams. So führte er 2002 das Team von Gastgeber Südkorea bis auf WM-Platz vier. Schon vor dem Ende seines Engagements in der Türkei war über ein Comeback von Hiddink bei seinem Ex-Klub Chelsea in der Premier League spekuliert worden.
Quelle: sid , dpa , t-online.de
Richard schrieb:
am 16. November 2011 um 20:45:54
(5)
(2)
Türkei und Fußball
Oh ja, danke für die Nachtruhe Kroatien !
P.S. die Türken gehören nicht zu Europa.
Das ``Teil`` was zu Europa
gehört, haben die Türken vor vielen Jahren von Europa gestohlen.
mehr
Kommentar melden
Paul schrieb:
am 16. November 2011 um 19:58:55
(13)
(2)
EM Qualli
Hiddink ist ein guter Trainer, aber aus Scheisse kann man kein Gold machen.
Kommentar melden
auch Fußballer schrieb:
am 16. November 2011 um 19:22:15
(8)
(22)
@Fussballer
Die Türkei gehört zum europäischen Kontinent, es sei denn du hast die europäische Geografie und Geschichte persönlich
geändert. Fanatische und unmögliche Fans gibt es überall. Komischerweise wird immer auf die gleichen draufgehauen.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
Nur für kurze Zeit: luftige Sommer-
kleider u.v.m. bis Gr. 58 versand-
kostenfrei bestellen! zum Special
Nie wieder offline - mit dem Smart100 endlos in besten D-Netz unterwegs. von congstar.de
Julian Draxler spricht über die Schufterei im Trainingslager. Video
Tippgigant: Alle vier EM-Gruppen in der Übersicht. zum Spielplan