03.09.2010, 21:52 Uhr | sid
Frankreichs Yann Mvila (li.) und Adil Rami (Foto: Reuters)
Die WM-Finalisten Spanien und Niederlande hielten sich schadlos, die WM-Versager Italien und Frankreich haben dagegen auch in der EM-Qualifikation Stotterstarts hingelegt. Der entthronte Weltmeister Italien mühte sich zu einem 2:1 (1:0) in Estland und stand beim Pflichtspiel-Debüt des neuen Trainers Cesare Prandelli lange am Rande einer Blamage. Frankreich dagegen blamiert sich tatsächlich weiter nach Kräften und verlor ohne vom Verband gesperrte Stars wie Franck Ribéry (Bayern München) 0:1 (0:0) gegen die vom deutschen Coach Bernd Stange betreute Auswahl Weißrusslands.
Trainer Laurent Blanc verpatzte durch das Gegentor von Sergej Kisljak (86.) nach dem 1:2 in Norwegen zum Auftakt auch sein erstes Pflichtspiel. Der dritte europäische WM-Versager England kam nach einem Dreierpack von Jermain Defoe (2. /61./86.) und einem Treffer von Adam Johnson (83.) zu einem am Ende souveränen 4:0 (1:0) gegen Bulgarien.
EM 2012: Frankreich blamiert sich ohne Ribery, Hitzfeld bangt um Barnetta. zum Video
Mann des Tages der Niederländer in San Marino war der Neu-Schalker Klaas-Jan Huntelaar. Der Stürmer, vom deutschen Vize-Meister Schalke 04 für 14 Millionen vom AC Mailand verpflichtet, war beim 5:0 (2:0) dreimal erfolgreich (38./48./67.). Der Hamburger Ruud van Nistelrooy wurde in der 68. Minute eingewechselt und war bei seinem Comeback nach zwei Jahren direkt erfolgreich (90.+1). Dirk Kuyt hatte die Holländer per Strafstoß in Führung gebracht (16.).
Spanien kam dank seiner Stürmerstars zu einem ungefährdeten 4:0 (2:0)-Startsieg in Liechtenstein. Fernando Torres war zweimal erfolgreich (18./54.), David Villa, Torschützenkönig der letzten EM, war zum 2:0 erfolgreich (26.) und holte mit seinem 44. Länderspieltreffer Spaniens Rekordtorschützen Raul von Schalke 04 ein. Außerdem war David Silva (62.) für die Furia Roja erfolgreich. Die Iberer begannen mit neun Spielern aus der Startelf des WM-Finales.
Einen Treffer steuerte der Bremer Hugo Almeida beim 4:4 (2: 2)-Torfestivals Portugals gegen Zypern bei. Neben Huntelaar, van Nistelrooy und Hugo Almeida trafen zahlreiche weitere Bundesliga-Legionäre. Der Stuttgarter Pawel Pogrebnjak bewahrte Russland mit seinem Doppelpack (16./64., Elfmeter) zum 2:0 (1:0) beim Fußball-Zwerg Andorra vor einer Blamage beim Pflichtspiel-Debüt des früheren Gladbacher Bundesliga-Trainers Dick Advocaat. Beim Sieg der Türkei in der deutschen Gruppe A in Kasachstan steuerte der Münchner Hamit Altintop den Treffer zum 2:0 bei (26.). Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg sorgte beim 3:0 (3:0) der Bosnier in Luxemburg bereits in der 16. Minute für den Endstand.
Für Kroatien trafen beim 3:0 (1:0) in Riga gegen Lettland gleich zwei Bundesliga-Profis. Der Hamburger Mladen Petric (43.) und der Münchner Ivica Olic (51.) legten mit ihren Toren den Grundstein zum Sieg. Der Karlsruher Zweitliga-Profi Alexander Iaschwilli traf beim 1:1 (1:0) in Griechenland zur Führung Georgiens. Für die Griechen war es das erste Pflichtspiel nach neunjähriger Amtszeit des deutschen Trainers Otto Rehhagel. Dagegen war der Leverkusener Sami Hyypiä der Sündenbock Finnlands. Der Routinier sah beim überraschenden 0:2 (0:0) der Finnen in der Republik Moldau beim Stande von 0:0 in der 36. Minute die Rote Karte und leitete die Niederlage damit ein.
Irlands Teammanager Giovanni Trapattoni meldete sich mit einem 1:0 (0:0) in Eriwan gegen Armenien auf der Trainerbank zurück. Der ehemalige Bayern- und VfB-Coach saß wieder auf der Bank der Iren, nachdem er zuletzt aufgrund einer Magen-Operation beim Länderspiel im August kurzfristig passen musste. Mit einem 0:0 endete das deutsche Trainer-Duell zwischen Ottmar Hitzfeld (Schweiz) und Holger Osieck (Australien) in St. Gallen. Die Schweiz genoss in der englischen Gruppe G spielfrei, weil dort fünf Mannschaften aktiv sind. Insofern hatte Hitzfeld Zeit, sich mit Osieck zu messen.
In Tallinn durfte Außenseiter Estland gegen die Italiener nach dem Tor von Sergej Zenjov (32.) von einer Sensation träumen. Der von Prandellis Vorgänger Marcello Lippi nicht berücksichtigte Antonio Cassano (60.) und der bei der WM nicht zum Einsatz gekommene Leonardo Bonucci (63.) drehten das Spiel aber noch für die Italiener, bei denen der Stuttgarter Cristian Molinaro in der Startformation stand.
Quelle: sid
peter schrieb:
am 4. September 2010 um 22:18:59
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weltmeister
spanien ist verdient welt- und europameister!!!
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susi schrieb:
am 4. September 2010 um 22:16:45
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villas tor
villas tor war "erst" das 43. der spanische fussballverband hat das jetzt bestätigt. aber egal, er wird noch viele tore machen.
VILLA=MARAVILLA (das wunder) España campeona de europa y del mundo!!!
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mano schrieb:
am 4. September 2010 um 12:34:06
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spiel:belgien:deutschland
Die Deutsche Elf hat einen sehr guten Start hingelegt und dabei 3 Punkte auf das Konto eingefahren. Dazu werden
mit Sicherheit beim nächsten Spiel 3 Punkte hinzukommen, und dann schaun wir mal .Und Ballak wird mit Sicherheit in den folgenden Eurospielen sein Bestes auf dem Platz bieten werden, mit oder ohne K-Binde.
Gruß aus Ko von Mamo
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