11.10.2011, 21:35 Uhr
Dänemark hat überraschend das Endspiel um die direkte EM-Qualifikation gewonnen und Portugal in die Playoffs geschickt. Die Mannschaft von Trainer Morten Olsen setzte sich am letzten Spieltag der Gruppe H mit 2:1 (1:0) gegen den Vizeeuropameister von 2004 durch und sicherte sich damit das Ticket für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid kämpft in der Relegation (11./12. und 15. November) um die Teilnahme.
Michael Krohn-Dehli (13. Minute) und Nicklas Bendtner (63.) trafen für die Dänen, bei denen William Kvist vom VfB Stuttgart in der Startformation stand, Cristiano Ronaldo (90.+2) gelang nur noch der Anschlusstreffer.
Ein umstrittener Elfmeter hat Frankreich die direkte Qualifikation für die EM beschert. Die Equipe Tricolore erreichte gegen Bosnien-Herzegowina ein 1:1 (0:1) und verteidigte damit Platz eins in der Gruppe D. Samir Nasri behielt in der 78. Minute vom Elfmeterpunkt die Nerven und glich die bosnische Führung durch den ehemaligen Bundesliga-Profi Edin Dzeko (40.) aus.
Dank Sloweniens Schützenhilfe dürfen Estlands Fußballer auf ihre erste Teilnahme an einer EM-Endrunde hoffen. Am letzten Spieltag der Qualifikations-Gruppe G siegten die Slowenen 1:0 (1:0) gegen den estnischen Verfolger Serbien und sicherten den spielfreien Balten damit den zweiten Tabellenplatz hinter Italien. Im Duell der beiden früheren jugoslawischen Teil-Republiken in Maribor sorgte Dare Vrsic (45.+1) kurz vor der Pause für Sloweniens Sieg. Serbiens Abwehrstar Nemanja Vidic von Manchester United verschoss in der 64. Minute einen Elfmeter. Estland kämpft damit in den Playoffs um das Ticket zu den Titelkämpfen in Polen und der Ukraine.
Auch Schweden hat sich in letzter Sekunde direkt qualifiziert. Die Skandinavier schlugen den bereits als Gruppensieger feststehenden Vizeweltmeister Niederlande mit 3:2 (1:1) und qualifizierten sich als bester Gruppenzweiter wie Oranje für die Endrunde. Ein Doppelschlag durch Sebastian Larsson (52./Foulelfmeter) und Ola Toivonen (53.) bescherte Schweden den Dreier. In einer hochklassigen Begegnung eröffnete Kim Källström mit einem sehenswerten Freistoßtreffer den Torreigen (14.). Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (23.) glich mit seinem zwölften Treffer in der Qualifikation aus. Nach der Pause traf zunächst Dirk Kuyt (50.) zum 2:1 für die zuvor in neun Spielen siegreichen Niederländer, doch Schweden schlug postwendend mit dem Doppelschlag zurück.
Griechenland hat sich dank eines 2:1 (0:1)-Zittersiegs im letzten Qualifikationsspiel in Georgien für die EM qualifiziert - die Türkei darf nach dem 1:0 (0:0) über Aserbaidschan und deutscher Schützenhilfe zumindest an den Playoffs teilnehmen. Die von Guus Hiddink trainierten Türken zogen in der Tabelle der Gruppe A noch an Belgien vorbei.
Die Griechen machten es in Georgien spannend: Erst elf Minuten vor dem Ende gelang dem Europameister von 2004 der Ausgleich durch den eingewechselten Giorgos Fotakis (79.). Ex-Bundesliga-Profi Angelos Charisteas (85.) sicherte schließlich den knappen 2:1-Sieg. Die Kroaten durften damit nur kurz von der direkten Qualifikation für das Turnier im nächsten Sommer träumen. Trotz des 2:0 (0:0) über Lettland durch die Tore von Eduardo (66.) und Wolfsburgs Angreifer Mario Mandzukic (72.) müssen sie in die Playoffs.
Russland ist zum dritten Mal in Serie bei der EM-Endrunde dabei. Der Europameister von 1960 sicherte sich durch ein souveränes 6:0 (4:0) gegen Andorra den Sieg in der Gruppe B vor Irland, das Verfolger Armenien mit 2:1 (1:0) auf Distanz hielt. 2008 waren die Russen in Österreich und der Schweiz erst im Halbfinale am späteren Titelträger Spanien gescheitert. Die von Giovanni Trapattoni trainierten Iren kämpfen in der Relegation um ihr EM-Ticket.
Im Moskauer Luschniki-Stadion sorgten Alan Dsagojew (5./44.), Sergej Ignaschewitsch (26.), Roman Pawljutschenko (30.), Denis Gluschakow (59.) und Dinijar Biljaletdinow (79.) für klare Verhältnisse gegen Fußballzwerg Andorra. Stuttgarts Pawel Pogrebnjak wurde in der 73. Spielminute eingewechselt.
Das Überraschungs-Team aus Armenien geriet in Dublin bereits in der 26. Spielminute in Unterzahl, als Torwart Roman Beresowski nach einer Notbremse die Rote Karte sah. Ein Eigentor von Valeri Aleksanjan (43.) und der Treffer von Richard Dunne (59.) bescherten Irland eine 2:0-Führung. Henrich Mchitarjan (62.) gelang der Anschlusstreffer für die Gäste, die aber auch nach Gelb-Rot gegen Kevin Doyle (81.) nicht mehr die Wende schafften.
Quelle: sid , dapd , dpa
12321 schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 16:16:39
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em
deutschland ist stark - aber ich denke, wenn man gegen die top-mannschaften spielt, reicht es evtl. noch nicht. und alle, die holland
abschreiben, irren sich (war doch nur einen niederlage, und schweden ist (dank ibrahimovic) auch recht gut, bei der wm-quali sicher ein harter brocken für deutschland).
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uenibaby schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 10:58:18
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quali
allen ernstes
hab ihr eventuell bei dieser gruppe
etwas anderes erwartet als einen durchmarschhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
der deutschen
nationalmannschaft
das sind doch keine gengner er soll mal
gegen
england
frankreich
italien
niederlande
portugal spanien brasilien argentinien und bayern muenchen
spielen und alle spiele gewinnen
dann reden wir über die wahre stärke dieser mannschaft
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Nipi schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 09:30:11
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EM-Quali
Respekt und Glückwunsch für die deutsche Mannschaft.Aber wie gesagt"Wenn die großen nicht kämpfen,gewinnen immer die
kleinen"Nicht schon vorher die EM-Krone aufsetzten.Von Spiel zu Spiel bei der Endrunde und immer schön steigern.Dann könnte das was werden mit dem EM-Titel.Allen noch ein schönes Buli-Wochenende.Und nur der HSV...
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