04.09.2010, 13:07 Uhr | sid
Eindeutig, dass Nationaltrainer Laurent Blanc die Niederlage gegen Weißrussland trifft. (Foto: imago)
Frankreichhat das erste EM-Qualifikationsspiel 0:1 gegen Weißrussland verloren - der nächste Tiefpunkt in einer nicht enden wollenden Serie von Tiefpunkten der Nationalmannschaft. Trainer Laurent Blanc stand wie versteinert am Spielfeldrand und versuchte entsetzt, das Unerklärliche zu erklären. Der Auftritt seiner Mannschaft sei katastrophal gewesen, unbeholfen und naiv, es laufe momentan "einfach alles gegen Frankreich". Die nächste "Grand Blamage" der einst so stolzen Fußball-Nation war besiegelt, der Neuanfang ohne die WM-Rebellen wurde zum Desaster.
Eine Niederlage in Paris gegen Weißrussland, eine Mannschaft, die die Weltmeister von 1998 wahrscheinlich barfuß besiegt hätten.
Blanc, einer der Helden von damals und als Nationaltrainer zum Retter auserkoren, wirkte fast schon verzweifelt: "Wir haben einfach keine Spieler, die Tore schießen können. Wir haben sehr viele Spieler, die den Ball laufen lassen, aber 25 Meter vor dem Tor ist es vorbei. Da fehlen Leute, die den Unterschied ausmachen." Einen solchen hatte der deutsche Trainer der Weißrussen zur Verfügung - Sergej Kisljak (86.) ließ Bernd Stange jubeln und traf Frankreich ins Herz.
EM 2012: Frankreich blamiert sich ohne Ribery, Hitzfeld bangt um Barnetta. zum Video
Franck Ribery saß währenddessen in München vor dem Fernseher. Der Mittelfeld-Star von Bayern München wäre ein Mann für den tödlichen Pass und für Zaubertore, er ist aber nach den skandalösen Vorfällen bei der WM in Südafrika intern gesperrt. Genau wie Nicolas Anelka (FC Chelsea), Patrice Evra (Manchester United) und Jeremy Toulalan (Olympique Lyon). Die Logik: Sortiert die Stinkstiefel aus, dann kehrt der alte Glanz zurück. Das Ergebnis ist ernüchternd. "Nein, es hat sich gar nichts geändert!", kommentierte die französische Sporttageszeitung "L'Equipe" anklagend.
Schon das Debüt des Nationalhelden Blanc gegen Norwegen war ohne sämtliche 23 WM-Fahrer in die Hose gegangen (1:2). Das zweite Spiel in der EM-Qualifikation wird nun fast ein Endspiel: Am Dienstag muss die Equipe Tricolore in Bosnien antreten - ohne die Stürmer Louis Saha, Guillaume Hoarau und Loic Remy, die im Stade de France Verletzungen erlitten.
Quelle: sid
Shikdim schrieb:
am 5. September 2010 um 19:18:34
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France
Ich sag mal so,sie haben top spieler aber die franzosen brauchen einfach ein anführer wie platini,Zidane.Aber einfach nur traurig was
die fanzosen da abliefern.
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Knut schrieb:
am 4. September 2010 um 18:40:25
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Niederlage
Das tolle an der Niederlage ist, dass die es nicht wieder Ribery in die Schuhe schieben können.^^
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Vive La France schrieb:
am 4. September 2010 um 18:31:35
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France Football
...endlich kommen die überschlauen Stammtischtrainer zu Wort. Einfach Hoch Intelligent was da geschrieben wir. Machts doch
einfach besser ihr Schlauen Stammtischler.
Gruß Ein Schlauer der nichts über das Handeln der Trainer schreibt.
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