07.10.2011, 12:32 Uhr
Wird DFB-Star Mesut Özil beim EM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und Deutschland (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) auflaufen? Es ist die Frage, die die Fußballfans am Bosporus bewegt. Özil, der sich seinerzeit für eine Karriere in der deutschen Elf entschieden hatte, werden in seinem Heimatland Emotionen ganz unterschiedlicher Art entgegen gebracht. Wilde Gerüchte um eine Bitte an den Bundestrainer machen die Runde (Teamvergleich: Die Türkei kann Deutschland nichts anhaben).
Joachim Löw dementierte ein fiktives Interview einer türkischen Zeitung, in dem Özil wörtlich zitiert wurde. Der türkischstämmige Mittelfeldspieler habe Löw gebeten, in Istanbul nicht gegen die Türkei spielen zu müssen. "Mesut wollte unbedingt spielen und er wollte unbedingt mit nach Istanbul. Das ist die Realität und die Wahrheit", sagte Löw über den 23-Jährigen, der an einer Achillessehnenreizung laboriert. Dennoch könnte er eine Pause bekommen. Als Ersatz stünde Dortmunds Shooting-Star Mario Götze bereit.
Der Deutsch-Türke spricht vor dem Spiel in Istanbul über seine Verletzung und das Verhältnis zu den türkischen Anhängern. zum Video bei FUSSBALL.DE
Im letzten Jahr hatte Hamit Altintop, mittlerweile sein Teamkollege bei Real Madrid, scharfe Kritik an Özil geübt. Er solle sich wegen seiner Wahl für die deutsche Nationalmannschaft nicht als Beispiel gelungener Integration feiern lassen. Für ihn sei es nur ein Geschäft. "Hätte er sich für die Türkei entschieden, hätte er keine WM gespielt und wäre nicht bei Real Madrid. So einfach ist das", sagte Altintop.
Doch Özil bekommt auch Unterstützung. "Wir sind als Türken stolz auf Özil. Er ist ein guter Kerl", sagte Nationalverteidiger Servet Cetin. Der Profi von Galatasaray Istanbul glaubt an einen anderen Auftritt der Halbmond-Elf im Vergleich zum Hinspiel: "Die türkische Mannschaft wird viel kämpferischer sein und besser spielen."
Als Özils Einschätzung aus einem "kicker"-Interview zu seiner Wertschätzung ("Ich glaube, die Türken sind stolz auf mich. Sie sind stolz, einen Stammspieler bei Real Madrid zu haben") in der Türkei übersetzt wurde, entbrannten wilde Diskussionen in Internet-Foren. Die Anzahl von Gegnern und Befürwortern der These hielten sich die Waage. Eines bleibt aber klar: Sollte Özil auflaufen, wird er gnadenlos ausgepfiffen. Für den Spielmacher ist das aber kein Problem. "Damit kann ich umgehen. Die Pfiffe machen mir nichts aus", sagte Özil in einem Interview mit dem DFB.
Der Bundestrainer gibt sich vor dem Türkei-Spiel entspannt. zum Video
Quelle: t-online.de
Nordlicht 1 schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 19:29:09
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Mesut Özil / EM
...ich verstehe die Diskussion nicht, ob Özil die deutsche Nationlhymne singen soll oder nicht...natürlich..
Ich finde
,wenn jemand DEUTSCHER ist ,( mit ausändischen . Wurzeln)und das Privileg hat, in der deutschen Nationmannschaft spielen zu können, sollte er mitsingen, DAS gebietet der Anstand und Respekt dER nation gegenüber..
DAS gilt auch für Podolski und Klose..,, UND für ALLE gebürtigen Deutschen, von denen manche anscheinend den Text auch nicht kennen..
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Paul schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 19:13:53
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Özil
Bei den Amerikanern dürfen nur die Indianer spielen, alle anderen sind Einwanderer. Und Australien?
Wie krank ist unsere Gesellschaft?
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Martin r schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 19:03:07
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Deutsch türke
Mesut hat sich ohne jeden Druck dafür entschieden für deutschland zu spielen.
dafür also für Deutschland spielt er
verdammt gut.Natürlich hätten die Türken
ihn auch gerne bei sich imTeam gesehen,verständlich.
Bei der EM können sie uns doch dann auch die Daumen drücken.
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